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Entwurf - Wahlprogramm der Partei DIE LINKE. Rangsdorf

                  

Wahlprogrammes der Partei DIE LINKE in Rangsdorf zur Kommunalwahl 2019

Rangsdorf soll grün bleiben
Sozial gerecht - ökologisch top - wirtschaftlich solide - Rangsdorfs Entwicklung gemeinsam gestalten das ist unser Ziel

Der Ortsverband DIE LINKE Rangsdorf, die Fraktion DIE LINKE mit den derzeitigen Abgeordneten Katharina Claus, Hartmut Rex und Peter Wetzel und die sachkundigen Bürgerinnen und Bürger haben in der letzten Legislaturperiode ihr Wissen und ihren Sachverstand zum Wohle aller Einwohnerinnen und Einwohner von Rangsdorf und seiner Ortsteile Klein Kienitz und Groß Machnow in die Arbeit der Gemeindevertretung eingebracht.

Unsere öffentlichen Fraktionssitzungen im Rathaus zur Vorbereitung der Sitzungen der Gemeindevertretung und der Ausschüsse sowie der Austausch von Informationen aus dem Leben in der Gemeinde Rangsdorf dienten dabei den Abgeordneten als Anregungen und Hilfen bei ihrer Entscheidungsfindung.


Was ist uns nun für die nächste Legislaturperiode wichtig?

  • Entwicklung der Verkehrs- und sozialen Infrastruktur

Die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner in Rangsdorf wächst ständig. Das verlangt eine Wende in der Verkehrs- und Infrastruktur. Wir wollen die Verkehrsstruktur fit machen für die Zukunft.
Wir fordern:

  • den Bau von Straßen entsprechend der bereits festgelegten Prioritätenliste der Gemeinde
  • einen schnellen S-Bahnanschluss bis nach Rangsdorf
  • einen P+R Parkplatz für den Bahnhof Rangsdorf
  • Neubau einer Straße vom Kreisverkehr Seebadallee zum Bahnübergang Pramsdorfer Weg (Nord-Südverbinder)

Wir unterstützen:

  • die Schaffung von 30 Km/h Zonen in den Siedlungsgebieten Am Stadtweg, Georg-Hansen-Straße, in der Friedensallee und der Clara-Zetkin-Straße
  • die Entwicklung des Bückergeländes. Der Baustellenverkehr soll aus der Ortsmitte von Rangsdorf herausgehalten werden
  • alle Anstrengungen zum Erhalt des Rangsdorfer Sees, einschließlich der Sicherung eines ausreichenden Wasserzuflusses
  • die Schaffung einer Wegeverbindung von Rangsdorf nach Dahlewitz (Rolls-Royce)


Alles für die Kinder
Die Kapazität unserer zwei Grundschulen, einer Oberschule, eines Gymnasiums und einer Privatschule ist eine gute Grundlage - die aber nicht mehr ausreicht.

Wir unterstützen:

  • die Entwicklung eines neuen Schulstandortes für eine Grundschule mit Hort und Sporteinrichtungen sowie den Bau einer Turnhalle auch am Standort der Oberschule
  • den weiteren Ausbau der Grundschule Groß Machnow zur Schaffung weiterer Klassenzimmer
  • bauliche Verbesserungen der Kita „Gartenhäuschen“, Einbau einer neuen Küche zur besseren Essensversorgung
  • den Bau einer weiteren Kita im Rahmen der Entwicklung des Bückergeländes


Wohnen für alle
Wo sollen wir wohnen, wenn es keinen bezahlbaren Wohnraum in der Gemeinde gibt?

Wir fordern:

  • Der Eigenbetrieb Wohnen muss Wohnungen bauen, die auch für sozial schwache Menschen bezahlbar sind.
  • Der Eigenbetrieb Wohnen hat seine Aufgaben zur Modernisierung, Instandhaltung und Instandsetzung seines Wohnungsbestandes wahrzunehmen.


Natur erhalten und pflegen


Wir fordern:

  • die Erhaltung der Freiräume (Lückenbebauung unter Beachtung der ökologischen Aspekte)
  • die Erhaltung des Baumbestandes (In den Bebauungsplänen ist der Erhaltung des grünen Streifens Rechnung zu tragen.)
  • ein schlüssiges Radwegekonzept unter Einbeziehung der Verbindungen zu den Nachbarorten, des Bahnhofes und des Südringcenters
  • die Einhaltung des gültigen Flächennutzungsplanes
  • bei allen Bauanträgen den Nachweis ausreichender PKW Stellplätze auf dem jeweiligen Grundstück


Freizeit sinnvoll nutzen


Wir unterstützen:

  • den Erhalt der Sportplätze und die Entwicklung eines Sportcentrums auf dem Bückergelände
  • die Förderung der Museen und der Kultur - hier insbesondere der GEDOK und des Kulturvereins


Entwicklung des Mittelstandes


Wir wollen uns der Probleme und Sorgen der Wirtschaft annehmen. Dazu haben wir bisher sowohl Stammtischgespräche als auch Gespräche vor Ort genutzt und fordern Runde Tische mit den Gewerbetreibenden.

 

Gesellschaftliche Akzeptanz für Jugend und Senioren in Rangsdorf

  • Wir wollen mehr Aufmerksamkeit für die ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger in der Jugend- und Seniorenarbeit.
  • Wir setzen uns für das Betreiben einer Begegnungsstätte in Rangsdorf ein.
  • Mit Informationsveranstaltungen speziell für unsere Senioren zu Fragen der Gesundheit, Steuern, gesellschaftlichen Veränderungen und der Pflegeversicherung wollen wir uns mehr in die Seniorenarbeit einbringen.
  •  

Transparenz im Rathaus
Wir fordern:

  • ab dem Haushaltsjahr 2020 einen Bürgerhaushalt mit einer Summe von 150 T€ einzuführen. Damit sollen die Bürgerinnen und Bürger besser als bisher in die Gestaltung des Ortes einbezogen werden.
  • die geprüften Abschlüsse der Gemeinde für die Haushaltsjahre 2014, 2015, 2016 und 2017 vor zu legen. Alle Einwohner haben ein Recht zu erfahren, wie Verwaltung und Gemeindevertretung mit den Steuergeldern umgegangen sind.
  • die Einrichtung eines Bürgerservice im Rathaus, der für alle Anliegen der Bürger erste Anlaufstelle ist
  • die Möglichkeit, Anträge, Formulare und andere Anliegen digital von zu Hause aus einreichen zu können.

 

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner, lassen Sie uns über dieses Wahlprogramm diskutieren und Gedanken dazu austauschen. Nutzen Sie auch unsere öffentlichen Fraktionssitzungen im Rathaus. Informationen erhalten sie auch auf unserer Internetseite
www.dielinke-rangsdorf.de.

Unsere Kandidaten für die nächste Gemeindevertretung stehen für soziale Gerechtigkeit und soziales Miteinander. Wir wollen keinen ausgrenzen und alle mitnehmen in der Entwicklung unserer Gemeinde Rangsdorf.

Mit Ihrer Stimme unterstützen Sie uns in unserer Arbeit, wir sind jederzeit bereit mit Ihnen zu reden, um die Probleme in unserer Gemeinde gemeinsam anzupacken und zu lösen.

Der Ortsverband DIE LINKE Rangsdorf

 

 

Zur nochmaligen Prüfung:

  • Die Veränderung des jetzigen Beschäftigungsmodells, um unseren Mitarbeitern eine soziale Absicherung auch im Rentenalter zu gewährleisten
  • Unter der Voraussetzung eines vernünftigen Verkehrskonzeptes werden wir uns der weiteren Entwicklung des Gewerbegebietes Theresen Hof nicht verschließen. Wir wollen damit auch die Unternehmen bei der Schaffung von Arbeitsplatzen unterstützen.

 

Information aus dem Bauausschuß

Die Sommerpause ist vorbei und die Tagesordnung des Bauausschusses wurde uns mit 25 Beschlussvorlagen und 350 Leseseiten dazu präsentiert. Selbst bei bester Vorbereitung konnte man nicht erwarten, dass alles gelesen bzw. die gesamte Tagesordnung abgearbeitet werden konnte. Dabei ging es insbesondere um die Entwicklung der künftigen Gewerbeflächen an der Klein Kienitzer Strasse, sowie um Erschliessungsverträge mit den Investoren. Knackpunkt dieser Vorhaben ist und bleibt der Kreuzungspunkt  B 96/Klein Kienitzer Strasse und Kienitzer Strasse und man höre und staune. nach vielen Jahren ist die Erkenntnis beim Bürgermeister gereift und er wird jetzt in den Bebauungsplan mit aufgenommen und beplant. Solange wir keine Planung und damit auch genauere Kosten für den Um- und Ausbau haben. können meines Erachtens auch keine Kostenbeiträge der Investoren beziffert werden. Leider sehen dieses nicht alle Gemeindevertreter so. Vielleicht reifen bis zur GV diese Erkenntnisse noch bei ihnen. Übrigens der künftige XXL-Möbelmarkt will, sofern er kommt, auch über diesen Kreuzungspunkt ein- und ausfahren. Viel Freude dazu denn jede Mehrbelastung wird zum Vorteil der Ausfahrt Kienitzer Straße sein !!!                                          Hartmut Rex

Mitteilung des Bürgermeisters im Amtsblatt der Gemeinde Rangsdorf vom 24.April 2018

"Infolge gravierender Fäulnisschäden an tragenden Bauteilen(Gründungspfähle, Stützpfähle, Längsträger im Bereich Widerlager)und den weiteren Fäulnisschäden an den beiden Geländern empfehlen wir eine Vollsperrung für Passanten. Die Brücke sollte umgehend außer Betrieb genommen werden. " So lautet  die Empfehlung des DEKRA Prüfingenieurs. An dieser Feststellung ist nichts verwerfliches ,jedoch die weiteren Mitteilungen des Bürgermeisters fordern es buchstäblich heraus, hierzu Stellung zu beziehen. Gewiss die Holzbrücken haben nur eine begrenzte Lebensdauer, wenn sie nicht regelmäßig und gewissenhaft gewartet werden. Nun mit Wartungsarbeiten bei Anlagen der Gemeinde wurden wir ja schon bei der Straßenbeleuchtung überrascht.  Zu Wartungsprotokollen und Kontrollmessungen, wie es das Gesetz vorschreibt, gab es keine Unterlagen und so erwarte ich auch nicht, daß es sich im Falle dieser Brücke anders verhält.  Billige Bauweisen zahlen sich selten aus. Da diese Brücke seinerzeit unter der Regie des Ortsbeirates Großmachnow bestätigt und gebaut wurde, kann nun nicht mit einem Mal die jetzige Gemeindevertretung Schuld an diesem verfaulten Zustand der Brücke sein. Übrigens wer war denn zu der damaligen Zeit Ortsbürgermeister ?? Aus dieser Zeit erwartet uns im Falle der Brücke noch so eine Hinterlassenschaft , die Bahnquerung in Pramsdorf. Hier wurde durch den Ortsbeirat Großmachnow damals die Brückenbreite mit 3,50 m festgelegt und nicht wie es Rangsdorf gefordert hatte von 6 m plus Nebenanlagen und die DB hat es wohlwollend angenommen. Ich bin ja nicht nachtragend, aber vergessen kann ich schlecht, wenn man nicht zu seinen eigenen Taten steht. Oder beginnt mit" solchen Mitteilungen" der Wahlkampf für die  Kommunalwahlen im Jahre 2019 von einem "politisch neutralen" Bürgermeister für seine FDP ???   oder beginnt mit  solchen Informationen vielleicht schon "Amtsmissbrauch".                                   H.Rex

Bericht über die Beratung des Hauptausschusses am 26.04.2018

An der Beratung des Hauptausschusses nahmen 7 von 11 Ausschussmitgliedern teil. Die Tagesordnung war mit 5 zu behandelnden Beschlussvorlagen recht kurz, zumal die Beschlußvorlage „Pachtvertrag zur Installation und dem Betrieb von Photovoltaikanlagen auf der ehemaligen Mülldeponie Rangsdorf“ vom Bürgermeister zurückgezogen wurde. Im Bericht des Bürgermeisters gab es nachfolgende Informationen: - Frau Richter übernimmt den Sitzungsdienst von Frau Wolff - der Termin mit der Feuerwehr und den Mitgliedern des Hauptausschusses ist noch offen - die Hauptsatzung der Gemeinde ist nicht beschlossen, da hierzu die Mehrheit der gesetzlichen Anzahl der Gemeindevertreter (12 von 22) notwendig gewesen wäre. Zugestimmt haben nur 11. - der Prüfbericht der DEKRA über den Zustand der Holzbrücke über den Schustergraben in Großmachnow liegt vor. Der Zustand ist so marode, das nur noch ein Abriss durch den Bauhof in Frage kommt und für den Wiederaufbau Geld im Haushalt eingeplant werden muss. - Die Gemeinde hat die Antwort vorliegen zu Thema Tempo 30 im Bereich Rangsdorf West ab Kreisverkehr (Goethestraße-Seebadallee). Danach würden mit der Einrichtung der Tempo 30 Zone z.B. die Hauptverkehrsstraßen und die Fußgängerampel entfallen. Bei den Anfragen der Ausschussmitglieder wurden mündlich die Anfragen gestellt zur Anzahl der aufgestellten Abfalleimer im Ort, zur möglichen Wiederholung des Test mit den Hundekotaufstellern und wie oft das Ordnungsamt die Umsetzung des Mitführens der Hundekotbeutel kontrolliert hat. Bei der Behandlung der Beschlussvorlage zur Bewilligung eines Leitungsrechts erfolgte die Zustimmung einstimmig entsprechend auch der Empfehlung aus dem Gemeindeentwicklungsausschuss. Bei der Aufstellung der Vorschlagsliste zur Schöffenwahl 2018 gab es verschiedene Nachfragen, die bis zur Behandlung in der Gemeindevertretung durch die Verwaltung zu klären bzw. zu beantworten sind. Dabei handelte es sich darum, ob alle Bewerber auf der Liste stehen, ob Bewerber ausgeschlossen wurden, warum die Spalte mit dem Namen der Mutter in der Liste enthalten ist und wenn dies so gefordert ist, diese bei allen auch die entsprechenden Angaben enthalten muss. Die Beschlussvorlage „Umgang mit dem öffentlichen Andenken an die Rangsdorfer Ehrenbürger“ wurde andiskutiert aber noch nicht beraten. Anlass war eine Anfrage aus dem Friedhofsausschuss der Kirchengemeinde, die die Frage hatte: Wie geht man mit den Gräbern um? Zu dieser Beschlussvorlage wird der Bürgermeister noch eine Liste mit allen Rangsdorfer Ehrenbürgern erarbeiten und auch wo diese beigesetzt sind. Die Petition bezüglich der Grundstücksvergabe wurde ohne weitere Diskussion einstimmig der Gemeindevertretung zur Beschlussfassung empfohlen. Die Einwohnerfragestunde haben Vertreter der Feuerwehr aus dem Ortsteil Großmachnow genutzt um nachzufragen, ob ihr „Brandbrief“ an die Gemeindevertreter weitergereicht wurde und wann er beantwortet wird. Dies hat der Bürgermeister verneint, mit dem Hinweis auf die vorläufige Haushaltsführung. Die Kameraden erklärten kurz den wesentlichen Inhalt des Brandbriefes. Sie wollten noch einmal darauf hinweisen, dass wegen alter verschlissener Technik, die nicht mehr reparabel ist, bei der Ortswehr in Großmachnow die Einsatzfähigkeit gefährdet ist. Um diesen Mangel abzustellen ist Geld in den Haushalt einzustellen für die Anschaffung eines neuen Fahrzeuges. Dieser Kurzbericht soll zusammengefasst die Diskussion und die Ergebnisse der Beratung des Hauptausschusses vom 26.04.2018 wiedergeben, wobei ich als Ausschussvorsitzender begrüßen würde, wenn mehr Einwohner an den Sitzungen teilnehmen würden und sich im Rahmen der Einwohnerfragestunde mit ihren Anliegen und Meinungen einbringen würden. Peter Wetzel

Information aus der Sitzung des Bauausschusses

Auf der Tagesordnung stand unter anderem die Variantenuntersuchung zum Ausbau der Kienitzer Strasse zwischen Kreisverkehr am Stadtweg und B 96. Dieses Thema sollte eigentlich alle Rangsdorfer Bürger interessieren, doch leider blieben viele Stühle leer!!   Die Kienitzer Straße wird von vielen Besuchern und Anwohnern auch als GRÜNE  EINFAHRT nach Rangsdorf angesehen und sein Alleecharakter ist nicht für jeden Ort typisch. Nach den Vorstellungen des Planers und auch des BM soll im Bereich zwischen Sachsencorso und Zülowbrücke der Wall abgetragen werden und die Straße auf Höhe des anliegenden Geländeniveaus verlaufen. Damit müssten alle Bäume in diesem Bereich gefällt werden, die Anbindung der Anlieger erfolgt dann direkt an die Kienitzer Straße sowie Sachsencorso und die Ostgotenallee müssten bis zu den folgenden Kreuzungen neu gestaltet werde. Den meisten Mitgliedern des Bauausschusses gehen diese Eingriffe in die Natur und Straßen zu weit und konnten sich nicht mit dieser Variante anfreunden. Übrigens der Ausbau soll in vier Abschnitten erfolgen. Was das verkehrstechnisch bedeutet kann sich jeder ausmalen.  Leider gab es weder durch die Anlieger(sie haben einen wesentlichen finanziellen Beitrag zu leisten) noch durch die Autofahrer in der Sache ein Aufschrei oder Entsetzen!! nun gut, hoffentlich werden sich  a l l e Rangsdorfer in den Einwohnerversammlungen dazu bekennen und wissen was auf uns zukommt. Sollte Informationsbedarf bestehen bin ich zu Gesprächen bereit. H.Rex

Aus der Gemeindevertretersitzung vom 19.April 2018

Nach über 3-jähriger Bearbeitungsdauer wurde der Bebauungsplan RA 26 "Zülowniederung/Langer Berg" endlich durch einen Beschluss bestätigt und mit der Veröffentlichung in Kraft gesetzt; trotz Unverständnis der anwesenden Bürger der Bürgerinitiative. Damit ist erst einmal der Wille der Gemeindevertreter Rechnung getragen worden, den Waldcharakter in diesem zu erhalten. Angesprochene Probleme der BI werden in einem gesonderten Verfahren noch einmal auf die Tagesordnung gesetzt. Endlich wurde auch der Jahresabschluss 2013 zum Abschluss gebracht. Übrigens konnten  in ihm letztmalig Korrekturen der Eröffnungsbilanz vorgenommen werden und da seitens der Wirtschaftsprüfer es keine Beanstandung gab, wurde auch der Bürgermeister für das Haushaltsjahr entlastet !!!!  Alle folgenden Jahresabschlüsse stehen noch aus und vielleicht werden auch vor der Wahl des Bürgermeisters im nächsten Jahr weitere Jahresabschlüsse folgen. Nach der Beanstandung des Bürgermeisters, den Beschlusses zur Umstufung der Kreisstraße( Klein Kienitzer Str.) in eine Gemeindestraße, wurde auch dieses Thema aufgerufen. Einen zwingenden Grund zur Übernahme durch die Gemeinde besteht derzeit nicht ,da der Zustand der Straße selbst und seiner Nebenanlagen, wie Rad- und der Gehweg innerhalb von Klein Kienitz, dem damaligen Projekt nicht ausgebaut werden konnte, da die notwendige Grundstücksregelungen nicht durchgeführt wurde. Solange dieses durch den Baulastträger/Landkreis TF nicht erfolgt ist, sollte die Gemeinde die Finger von einer Übernahme lassen. H.Rex

Zur Entwicklung des Gewerbegebietes Theresienhof

Mit der Entwicklung des neuen Gewerbegebietes Theresienhof erfährt die Gemeindevertretung und -verwaltung erstmals etwas größeren "Gegenwind" von Betroffenen und Bürgern aus Rangsdorf. Oftmals spielt dabei eine gewisse Unkenntnis bzw. persönliche Betroffenheit mit. Wahr ist, dass es um ein Gewerbegebiet geht, das nicht allein den Logistikstandort "FIEGE" sichern und erweitern soll. Es geht auch darum, Kleingewerbesuchenden eine Chance zu bieten, sich in Rangsdorf anzusiedeln bzw. für kleinere Rangsdorfer Unternehmen Möglichkeiten zu schaffen, sich zu erweitern. Problem ist dabei die verkehrstechnische Anbindung dieser Fläche. Unter keinen Umständen darf für Rangsdorf, inklusive der Ortsteile, eine Verschlechterung der Verkehrssituation eintreten!! Und hier stimme ich mit den Kritikern überein, dass die jetzige geplante Anbindung diesem Umstand nicht gerecht wird. Schon heute ist der Knotenpunkt Kienitzer Straße/B96 den Anforderungen des Verkehrs - ca1520 KFZ/h- nicht gewachsen (z.B. Rückstau auf der B96 auf der Abbiegespur oder Ausfahrt von der Kienitzer Straße auf die B 96). Aus dem Gewerbegebiet sollen nach Berechnungen des Verkehrsplaners über die Klein Kienitzer Straße ca. 500 KFZ/h dazu kommen und dies kann der Knotenpunkt wahrlich nicht bewältigen.

Die Fraktion DIE LINKE hatte vorgeschlagen, dass eine Südanbindung zwischen Birkenweg und Meinhardtswegs verkehrstechnisch günstiger ist und ein 4-spuriger Ausbau der B96 bis dahin dazu führt, dass weniger landwirtschaftlich genutzte Fläche in Anspruch genommen wird. Schade, dass es für diese Variante KEINE Mehrheit gab. Aber es besteht ja noch die Hoffnung, dass die Behörden unserer Meinung favorisieren.

 

Hartmut Rex

Fraktion DIE LINKE

 


 

Ansprache von Hartmut Rex

zur Eröffnung der ersten Gemeindevertretersitzung am 17. Juni 2014 in Rangsdorf

Liebe Einwohner von Rangsdorf,
Liebe gewählte Gemeinevertreter/innen

Mir, als Ältesten der anwesenden Gemeindevertreter, wird laut Kommunalordnung die Aufgabe zuteil, bis zur Wahl des neuen Vorsitzenden der Gemeindevertretung die heutige Versammlung zu eröffnen und zu leiten.

Zuvor muss ich mich aber noch einmal vergewissern, ob nicht doch noch ein Gemeindevertreter unter uns ist, der vor dem Oktober 1943 geboren ist.

Dieses scheint nicht der Fall zu sein.

Bevor wir die neue Legislaturperiode beginnen, möchte ich unserem Vorsitzenden der letzten Gemeindevertretung HORST SCHÖNERT mit diesem Blumenstrauß Danke sagen.

Liebe Anwesende

Als Erstes möchte ich allen Gewählten zu ihrer Wahl gratulieren.

Über mein persönliches Wahlergebnis war ich sehr erstaunt und es hat mir gezeigt, dass ein kritisches Auseinandersetzen mit den Vorlagen aus der Verwaltung von den Bürgern gewollt und anerkannt wird.

Denjenigen, die ihr Mandat auch angenommen haben gilt meine besondere Hochachtung, denn sie waren sich bewusst, dass mit einer Kandidatur nicht nur neue Aufgaben auf sie warten, sondern sie auch eine Verpflichtung gegenüber ihren Wählern eingegangen sind.

Allen Gewählten, die sich dieser Verantwortung entzogen und damit auch das in sie gesetzte Vertrauen- warum auch immer- nicht erfüllten, sage ich: Sie haben in meinen Augen nicht nur " Wahlbetrug ", sondern durch ihr Verhalten auch noch zur schon vorhandenen "Wahlmüdigkeit" beigetragen die Schar der Nichtwähler zu bestärken.

Das Wahlergebnis hat uns eine neue Zusammensetzung der Gemeindevertretung gebracht. Ich glaube, dass diese Gemeindevertretung sehr schnell zur Sacharbeit finden wird, um anstehende Probleme für Rangsdorf zu lösen. Dennoch appelliere ich an alle Fraktionen, die parteilichen Interessen zurück zu stellen und ein "FÜR RANGSDORF" in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen.

Ebenso wichtig aber ist es meines Erachtens, dass schon heute sich diese Vertretung einen "Ehrenkodex" zu eigen macht, um etwaige Zweifel am Lebensmittelpunkt oder Meldeadresse sowie Vorteilsnahme oder Befangenheit aus zu schließen.

Dem neuen Vorsitzenden der Gemeindevertretung wünsche ich schon jetzt ein stabiles Rückgrat gegenüber dem Bürgermeister und der Verwaltung sowie eine straffe Hand in der Leitung unserer Versammlungen.

Vom Bürgermeister erhoffe ich eine bessere Vorbereitung der Beschlussvorlagen, eine zielorientierte Arbeit für Rangsdorf und eine kontrollierte Beherrschung seiner Emotionen.

Vielen Dank

Hartmut Rex

Verständlicher Unmut

Unter dieser Überschrift veröffentlichte die Zossener Rundschau am 24.06.2014
den nachfolgenden Leserbrief von Hartmut Rex zur Politikverdrossenheit und zum Betrug des Wählers:

Beim Betrachten der Ergebnisse der Kommunalwahl fällt mir die niedrige Wahlbeteiligung auf und was der Demokratie noch schädlicher ist, die zahlreichen Verweigerungen(in Rangsdorf), das Mandat anzunehmen.

Was ist das für eine Charaktereigenschaft, dass, wenn ich mich zur Wahl stelle und dann die mir durch den Wähler erteilte Aufgabe nicht annehme. Hatten die Kandidaten eine falsche Vorstellung über die Aufgaben eines gewählten Vertreters oder haben die Parteien und Vereinigungen die Gewählten nur benutzt, um durch den Bekanntheitsgrad der Person auf Stimmenfang zu gehen?

Sollte das letztere der Fall sein so kann ich den Unmut des Wählers verstehen!

Alle politisch Tätigen sollten in sich gehen und den Wähler nicht zum Spielball solcher Machenschaften degradieren. Der mündige Wähler merkt sich das und straft uns, die sich ehrlich für die Belange der Bürger einsetzen, einmal durch Fernbleiben von der Wahl und vor allem mit der Desinteressiertheit am politischen Leben teilzunehmen, ab.

 

Hartmut Rex
Rangsdorf

Vielen Dank

allen Bürgern aus Rangsdorf sowie den Ortsteilen Groß Machnow und Klein Kienitz, die bei der Kommunalwahl alle drei bisherigen Gemeindevertreter der Partei DIE LINKE in der Gemeindevertretung wieder in die neue Gemeindevertretung gewählt haben.

Ganz besonderen Dank für die tolle Zustimmung für unseren Spitzenkandidaten

                                    Hartmut Rex

Sie haben ihn mit 900 Stimmen und damit der höchsten Zahl an Einzelstimmen für einen der insgesamt 67 Kandidaten gewählt.

Der Ortsverband DIE LINKE wird gemeinsam mit der neuen Fraktion in der Gemeindevertretung alles tun, die Interessen der Bürger Rangsdorfs würdig zu vertreten.