"Wenn der Stimmzettel gesprochen
hat, so hat die höchste Instanz gesprochen."
Victor Hugo

Linksfraktion im Brandenburger Landtag
Linksjugend[solid] Brandenburg
Linksjugend[solid] Teltow Fläming Nord
Kommunalpolitisches Forum e.V.
Tolles Ergebnis für Steffen Kühne im Bundestagswahlkreis 63.
Mit 26,4 % erreicht er auf Anhieb den 2. Platz noch vor der Kandidatin
der CDU, Dr. Tamara Zieschang, die 24,8 % der Stimmen erhielt.
Den 1. Platz belegte zum wiederholten Male Dr. Peter Dankert, SPD,
mit 32,4 %.
In Rangsdorf erhielt Steffen Kühne „nur“ 23,0 % der Stimmen.
Also: Bei der nächsten Wahl muss DIE LINKE zulegen.
Am 27.September - Erststimme: Steffen Kühne

Geburtstag: 19.07.1981 (in Greifswald)
Wohnort: Potsdam
politische Funktion: Bundessprecher Linksjugend ['solid]
erlernter Beruf: Diplomverwaltungswissenschaftler
derzeit: Master-Studium Politikwissenschaft, Vorbereitung einer Doktorarbeit
Ich bin 28 Jahre alt und kam vor sieben Jahren zum Studium nach Brandenburg. Politisch geprägt wurde ich durch meine Arbeit in der Linksjugend ['solid], durch mein Engagement in sozialen Bewegungen, zwei längere Arbeitsaufenthalte in Afrika und mein Mitwirken in den Gremien der Verfassten Studierendenschaft der Universität Potsdam. Durch mein sozialwissenschaftliches Studium, meine Tätigkeit als Seminarteamer in der außerschulischen Jugendbildung und vielfältige persönliche Interessen setze ich mich mit gesellschaftlichen Fragen intensiv auseinander und versuche, aus meiner Kritik praktische Alternativen zu entwicklen und nach Kräften zu vertreten.
Der LINKEN gehöre ich seit zwei Jahren an, weil sie sich als einzige parlamentarische Kraft dem neoliberalen Zeitgeist widersetzt und den Anspruch auf Überwindung des Kapitalismus mit der Beantwortung konkreter gesellschaftlicher Fragestellungen verknüpft. Daneben bin ich Mitglied der GEW und in mehreren Vereinen.
Vieles in unserer Gesellschaft ist ungerecht und die Entwicklungen der letzten Jahre lassen wenig Hoffnung, dass sich die Dinge unter der nächsten Regierung zum Guten wenden. Derzeit bedrohen die Folgen einer globalen Wirtschaftskrise die Zukunft von Millionen Menschen. Insbesondere junge und niedrig qualifizierte Beschäftigte werden in prekäre Verhältnisse gedrängt, der Druck auf die ohnehin gebeutelten sozialen Sicherungssysteme steigt.
Die LINKE bleibt dabei: Die Ausbreitung von Armut, der wachsende Bildungsnotstand und die chronische Leere in den öffentlichen Kassen sind angesichts des enormen Reichtums dieser Gesellschaft nicht hinnehmbar und es ist höchste Zeit, diese Entwicklungen umzukehren. Eine zentrale Aufgabe von Politik muss in den kommenden Jahren darin liegen, sich mit Nachdruck dafür einzusetzen, dass die Verursacher und Profiteure der Krise angemessen an der Finanzierung ihrer Kosten beteiligt werden. Das Programm der LINKEN zu den Bundestagswahlen fordert deshalb unter anderem die Erhöhung der Steuern auf hohe Einkommen, hohe Erbschaften und Konzerngewinne sowie die Einführung einer Börsenumsatzsteuer.
Meine inhaltlichen Schwerpunkte sehe ich neben jugendpolitischen Themen vor allem in den Bereichen Globalisierung und Internationale Politik, Klima- und Energiepolitik sowie im Kampf gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit. Ich kandidiere für den 17. Deutschen Bundestag, weil ich einen Beitrag leisten möchte für eine starke Linke - im Parlament und in den bevor stehenden Auseinandersetzungen um die Zukunft in einer solidarischen Gesellschaft.
Obwohl der Bundestagswahlkreis Dahme-Spreewald - Teltow-Fläming III - Oberspreewald-Lausitz I mit annähernd 4.000 km² eineinhalb mal so groß ist wie das Saarland, leben in dem Gebiet zwischen Berlin, dem Spreewald im Südosten und dem Niederen Fläming im Südwesten weniger als 300.000 Menschen. Als somit stark ländlich geprägte Region liegen die Herausforderungen des Wahlkreises 63 in der anhaltenden Abwanderung vor allem junger Menschen und in der ärztlichen Versorgung in der Fläche, in der Gewährleistung bezahlbarer Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs und in der Stärkung dezentraler Ansätze im Abwasserbereich.
Im Norden kommen die Auseinandersetzungen rund um den Bau den Großflughafens Berlin Brandenburg International hinzu, wo neben den Chancen des Projekts auch die Sorgen und Ängste in den von Fluglärm betroffenen Umlandgemeinden stärker ins Blickfeld gerückt werden müssen. Die Region hat nicht nur landschaftlich viel zu bieten; damit sie lebenswert bleibt, braucht es in Bund und Land politische Initiativen, die den Menschen wieder in den Mittelpunkt rücken: Je stärker die LINKE, desto sozialer das Land.